Da wir gestern Muttertag gefeiert haben, möchte ich allen Vollzeitmüttern, und besonders einer bestimmten, Annerkennung zeigen. Muttertag hat mich gestern viel zum Nachdenken gebracht. Wahrscheinlich besonders weil ich bald auch eine Mutter sein werde. Ich bin immer überrascht, wenn ich bemerke, dass es so akzeptiert, normal und fast schon von unserer Gesellschaft erwartet wird, als Mutter außerhalb von zu hause zu arbeiten und die Kinder schon sehr früh bei einer Tagesmutter zu lassen. Es ist selbst sehr gängig in HLT Kreisen, wo der Schutz der Familie sehr hohe Priorität ist. Vollzeitmütter sieht man immer seltener. Es ist schon so weit, dass man sich verteidigen muss, eine Vollzeitmutter zu sein.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass Mütter in manchen Umständen arbeiten müssen, um über die Runden kommen zu können. Und ich respektiere diese Mütter, die vor dieser schwierigen Aufgabe stehen; Mütter, die ihren Eheman verloren haben oder ihren Ehemann verlassen mussten, um die Kinder und sich selbst zu beschützen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich mit einem so fürsorglichen Mann gesegnet wurde und die Umstände es mir erlauben werden mit unserem Baby zu hause als Vollzeitmutter bleiben zu können. Ich möchte viel lieber hören, wie meine Kinder ihr erstes Wort sagen und sehen, wie sie ihre ersten Schritte machen, als sie mit einem teuren Auto von der Tagesmutter abzuholen, nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit, und zu einem großen und teuren Haus zu fahren. Ich würde viel lieber ein altes Auto fahren und in einer Wohnung leben, so dass ich meinen Ehemann und unsere Kinder nicht vernachlässigen muss.
Es gibt viele Mütter, die mir ein großes Beispiel sind. Zum Beispiel meine Schwester, meine Schwägering und Schwiegermutter. Mein größtes Beispiel jedoch ist meine eigene Mutter. Danke, dass du zu hause warst, wenn ich von der Schule heim kam und mir zuhörtest, wie mein Schultag war und was meine Sorgen waren. Danke, dass du für uns tausende Mitagessen gekocht hast, mir beigebracht hast wie man kocht und sich gesund ernährt. Danke, dass du mir gezeigt hast wie man für ein Baby sorgt, es badet und füttert und wie man Windeln wechselt. Danke, dass du mir ein Beispiel bist im Glauben an den Herrn Jesus Christus und mit Hoffnung zu leben. Danke, dass du da warst, wenn ich krank war, dass du da warst, wenn ich mit der Schule Hilfe brauchte, dass du da warst, wenn ich einfach jemanden zum zuhören und reden brauchte, dass du immer für mich da warst, selbst wenn ich tausende von Kilometer weit weg lebe. Danke, dass du mir Hilfst, eine bessere Mutter zu werden. Danke, dass du mich so lieb hast, selbst wenn ich es vermasselt habe. Danke für so viel mehr, die Liste ist viel zu lang. Es ist nicht einfach eine Vollzeitmuter zu sein und so viel zu opfern. Es ist sehr schwierig mit den Vorurteilen zurechtzukommen, die so viele Menschen gegenüber Profimüttern haben. Ich bin mir sicher, dass es oft sehr schwierig war nicht eine Vollzeitanstellung außerhalb von zu hause anzunehmen, wo es oft so scheint, dass die harte Arbeit viel mehr geschätzt wird.
Vollzeitmütter sind meine Superhelden, weil sie diejenigen sind, die die Welt zum besten beeinflusse.
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