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Abtreibung - "...als ob meine eigene Seele aus meinem Koerper gerissen wurde".

Als ich heute auf dem Weg zu einem Arzttermin war, hoerte ich etwas im Radio. Dr. Laura las das Email des Tages, das mich sehr beruehrte und mich zum Weinen brachte, da ich so viel Dankbarkeit fuer das Wunder fuehlte, das Nathan und ich erleben, aber auch aus Wut gegen Abtreibung.
Die Frau, die das Email schrieb, gab dem Brief den Titel "Ich habe mein Kind getoetet". Sie erklaerte, dass, als ihr Baby "herausgenommen" wurde, "Es sich anfuehlte, als ob meine eigene Seele aus meinem Koerper gerissen wurde. Ein Gefuehl von geistiger Seelenqual ueberwaeltigte mich, das nur damit verglichen werden kann, seinen eigenen Tod zu durchleben". Weiter schreibt sie: "I glaube daran, dass der Geist Gottes in uns allen ist, in userer Seele. Als ich sein Kind getoetet hatte, loeschte ich das Licht Gottes in mir aus. Die Abwesenheit von diesem Licht fuerte zum Tod meiner eigenen Seele".
Es ist ein unermesslicher Segen ein kleines Kind zu erwarten, ein Geschenk Gottes. Ich hoffe, dass wir alle gegen Abtreibung kaempfen und die Menschen um uns wissen lassen, dass es falsch ist, so etwas zuzulassen. Besonders zu dieser Zeit, da wir einen US Praesidenten haben, der Abtreibung unterstuetzt. Ich bin mir bewusst, dass es seltene Situationen gibt, in denen eine Abtribung notwendig ist, um das Leben der Mutter zu retten, aber in den meisten Faellen wird es nur gemacht, um die Konsequenz des eigenen dummen Verhaltens und des Egoismus "loszuwerden".

Prolog

Vor ein paar Monaten haben mein Mann und ich eine TV Serie angeschaut. Ich bin mir nicht sicher warum, aber diese TV Serie hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Und ich muss leider sagen, dass es keinen guten Eindruck hinterlassen hat. Obwohl ich diese Serie schon oft gesehen hatte, habe ich erst an dem Abend gemerkt, wie negativ diese Serie ist. Der Inhalt dieser Serie war nicht wirklich schlimm oder so, aber es war einfach so pessimistisch und ließ keinen Raum für Hoffnung. Ich fing an nachzudenken und erkannte, dass die meisten TV Serien, und die Medien im allgemeinen, eine sehr negative Nachricht übermitteln und hauptsächilich die gewalttätigen, unmoralischen, glaubensleeren und hoffnungslosen Ansichten des Lebens darstellen. Kein Wunder, dass es so viele Menschen gibt, die Schwierigkeiten mit Pessimismus, Depression, Hoffnungslosigkeit und dem Glauben an das Gute haben. Das ist der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, dieses Blog anzufangen.

Die Erde ist so wunderschön und ist mit unzählig viel Gutem gefüllt und ich möchte das unterstützen. Es ist so notwendig das Gute voranzutreiben, das uns hilft die Familie zu schützen, mehr Tugend, Rechtschaffenheit, Wissen, Hoffnung und Freude zu haben. "Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!" (Römer 12:21).

Ich hoffe, dass ich meinen endlosen Durst nach mehr Wissen und Bestreben nach Wahrheit, meine Leidenschaften und Dinge, die mich glücklich machen mit anderen teilen kann. "Unser Streben nach Wahrheit soll so breit angelegt sein wie das, was wir täglich tun, und so tiefgehend sein, wie es unsere Umstände erlauben. Je mehr wir über himmlische Gesetze und weltliche Angelegenheiten wissen, desto größer ist unser Einfluss auf unsere Umgebung, und desto sicherer sind wir vor ordinären und schlechten Einflüssen, die uns sonst vielleicht verwirren und zugrunde richten (Elder Dallin H. Oaks, "Die Heiligen der letzen Tage und die Bildung", Liahona, April 2009).

Zur Ehre der Vollzeitmütter

Da wir gestern Muttertag gefeiert haben, möchte ich allen Vollzeitmüttern, und besonders einer bestimmten, Annerkennung zeigen. Muttertag hat mich gestern viel zum Nachdenken gebracht. Wahrscheinlich besonders weil ich bald auch eine Mutter sein werde. Ich bin immer überrascht, wenn ich bemerke, dass es so akzeptiert, normal und fast schon von unserer Gesellschaft erwartet wird, als Mutter außerhalb von zu hause zu arbeiten und die Kinder schon sehr früh bei einer Tagesmutter zu lassen. Es ist selbst sehr gängig in HLT Kreisen, wo der Schutz der Familie sehr hohe Priorität ist. Vollzeitmütter sieht man immer seltener. Es ist schon so weit, dass man sich verteidigen muss, eine Vollzeitmutter zu sein.

Ich bin mir natürlich bewusst, dass Mütter in manchen Umständen arbeiten müssen, um über die Runden kommen zu können. Und ich respektiere diese Mütter, die vor dieser schwierigen Aufgabe stehen; Mütter, die ihren Eheman verloren haben oder ihren Ehemann verlassen mussten, um die Kinder und sich selbst zu beschützen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich mit einem so fürsorglichen Mann gesegnet wurde und die Umstände es mir erlauben werden mit unserem Baby zu hause als Vollzeitmutter bleiben zu können. Ich möchte viel lieber hören, wie meine Kinder ihr erstes Wort sagen und sehen, wie sie ihre ersten Schritte machen, als sie mit einem teuren Auto von der Tagesmutter abzuholen, nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit, und zu einem großen und teuren Haus zu fahren. Ich würde viel lieber ein altes Auto fahren und in einer Wohnung leben, so dass ich meinen Ehemann und unsere Kinder nicht vernachlässigen muss.

Es gibt viele Mütter, die mir ein großes Beispiel sind. Zum Beispiel meine Schwester, meine Schwägering und Schwiegermutter. Mein größtes Beispiel jedoch ist meine eigene Mutter. Danke, dass du zu hause warst, wenn ich von der Schule heim kam und mir zuhörtest, wie mein Schultag war und was meine Sorgen waren. Danke, dass du für uns tausende Mitagessen gekocht hast, mir beigebracht hast wie man kocht und sich gesund ernährt. Danke, dass du mir gezeigt hast wie man für ein Baby sorgt, es badet und füttert und wie man Windeln wechselt. Danke, dass du mir ein Beispiel bist im Glauben an den Herrn Jesus Christus und mit Hoffnung zu leben. Danke, dass du da warst, wenn ich krank war, dass du da warst, wenn ich mit der Schule Hilfe brauchte, dass du da warst, wenn ich einfach jemanden zum zuhören und reden brauchte, dass du immer für mich da warst, selbst wenn ich tausende von Kilometer weit weg lebe. Danke, dass du mir Hilfst, eine bessere Mutter zu werden. Danke, dass du mich so lieb hast, selbst wenn ich es vermasselt habe. Danke für so viel mehr, die Liste ist viel zu lang. Es ist nicht einfach eine Vollzeitmuter zu sein und so viel zu opfern. Es ist sehr schwierig mit den Vorurteilen zurechtzukommen, die so viele Menschen gegenüber Profimüttern haben. Ich bin mir sicher, dass es oft sehr schwierig war nicht eine Vollzeitanstellung außerhalb von zu hause anzunehmen, wo es oft so scheint, dass die harte Arbeit viel mehr geschätzt wird.

Vollzeitmütter sind meine Superhelden, weil sie diejenigen sind, die die Welt zum besten beeinflusse.